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Über the Milena | Vergangene Projekte | Bevorstehende Projekte |
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| 'landscape/mindscape IV' Stefaan van Biesen 2004. | ||||||||
| the Milena [ Der philosophische Pfad ] | ||||||||
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Der philosophische Pfad wurde im Rahmen dieser Ausstellung in einer Installation im Schloss Cortewalle konzentriert. Der philosophische Pfad und eine reisende Ausstellung sind unauslösbar miteinander verbunden. Beim philosophischen Pfad geht es um eine innerliche Reise, das Zeigen eines Weges, das Nomadenhafte, das Unterwegs-Sein. |
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Der gerade Pfad von A nach B ist per Definition uninteressant: dies ist eine Feststellung und ein Ausgangspunkt. Es ist das philosophische Lavieren auf dieser Linie, die uns die Möglichkeit eröffnet, zu erfahren, zu erleben und die Spiritualität des Moments der Stille als eine notwendige Voraussetzung zur Einsicht und kreativen Entwicklung zu erkennen. Die Reise ist eine fortdauernde, schlingernde Bewegung in einer wechselnden, imaginären Landschaft, ein Fluxus, der den Reisenden durch alle Zweifel, die ihm auf diesem Weg begegnen, begleitet, in allen Jahreszeiten die alle Aspekte unserer menschlichen Gefühlswelt symbolisieren. |
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Ein Weg hin und zurück ist imaginär. Das Unterwegs-Sein ist die Erfahrung die den Pfad definiert und bestimmt. Es ist der Weg von Nietzsche, der Weg der geteilt wird durch den Künstler und den Künstler in jedem Menschen. Er ist das Resultat der Berührung mit dem Anderen, die uns zur Interaktion, zur Kreativität, zum Schaffen einer Welt in der ein Zuhause entsteht, bewegt und bewogen hat. |
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So übersetzt man einen Gedanken, der eine Form Kunst ausdrückt, die nicht zu erklären sucht, sondern die eher ein Instrument des Erlebens wird, die nicht behauptet das Dasein bekämpfen oder ihm entfliehen zu wollen, sondern es als wertvoll empfindet. Diese Form von Kunst ist nicht auf dem Ausbreiten des menschlichen Leides in unserem Zusammenleben aufgebaut, ein Leid das unausweichlich vorhanden ist in unserer Umgebung und in den politischen Weltereignissen. Es ist eine Form von Kunst die autonom ist und die versucht Alternativen anzubieten. Die aus der Sorge um die Mitmenschen unserem Zusammenleben einen positiven, aktiven Impuls geben möchte. |
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Der Aspekt des Künstlers als „spielender Mensch” führt zu einer Voraussetzung die den Künstler fähig macht zu entdecken und sich weiter zu entwickeln. Dieses Labor, die Forschungsreise als verinnerlichter Prozess, resultiert in eine bessere Sicht auf die uns umgebende Wirklichkeit mit, als Endresultat, einem Kunstwerk das diesem Gedanken Gestalt gibt. |
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Jeder Versuch einer Sache eine Bedeutung zu geben sagt etwas über das Mehr in der Wirklichkeit aus. Dies wollen wir künstlerisch betrachten und wachsen lassen. Die kreative Energie tut ihr Werk. |
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| ‘Hieronymus trail’, Stefaan van Biesen | ||||||||
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Das Sichtbar-Machen eines Pfades |
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Während der Ausstellung „Artificial landscape” von Kurator Angelique Campens im Betoverde Bos in Sint-Maria-Aalter schufen Stefaan van Biesen und Geert Vermeire einen philosophischen Pfad an Hand der Installationen „conversation units” und „Hieronymus trail” und der „Summ“-Performance. “Hieronymus trail” ist ein Hindernis das einen unsichtbaren Pfad sichtbar macht und das auch einen alternativen Weg rund um das Hindernis suggeriert. Die Hecke ist Hindernis und Eingang zugleich. Es ist in Wirklichkeit ein Hinweis auf das Gemälde „Der verlorene Sohn” von Hieronymus Bosch (Museum Boymans - van Beuningen, Rotterdam) und eine Replik des selben. |
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„Conversations units” handelt von einer wortlosen Verbindung, es wird ein Feld geschaffen: ein offener Raum innerhalb des Raumes, ein Ort der Begegnung im Erleben. Die „Summ“ Performance, ein aus Summtönen bestehendes Werk, wird durch das vorüber gehende Publikum ausgeführt, das aufgefordert wird teilzunehmen. Sie handelt von Verbindung, Zusammengehörigkeit. In einer Lautsprache wird eine Brücke mit der Natur gelegt, es ist eine Kommunikation mit einer Vorausahnung, das Schaffen eines wortlosen und gemeinschaftlichen Raums der Begegnung. Als einen offenen Platz an dem Menschen unterwegs einander treffen. Sie findet hier und heute statt und kann nicht fest gehalten werden, es geschieht, verschwindet unwiderruflich während seiner Schaffung und suggeriert hiermit auch wieder unser Unterwegs-Sein auf einem Pfad, verbündet - aber stets in Bewegung. |
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| 'conversation units' Stefaan van Biesen 2005. | ||||||||
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| 'Geert Vermeire - 'Summ-Performance' Beeldig Hof Ter Saksen 2003, Smak Gent 2003, CC De Werft Geel 2004, Artificial landscape Belgien 2005, Geert Vermeire | ||||||||